Generalunternehmung

Von 2006 – 2015 durften die WIBO Widmer GmbH ein Zwei-Phasen Projekt in Schindellegi umsetzen. Dabei begleitete sie als Generalunternehmung die Bauherrschaft schon weit im Voraus. Mit der Vision wurden ab dem Jahr 2000 die Planungen, Projektierungen, Einzonungen, Abklärungen und Bewilligungen mit den Behörden in Angriff genommen und von der WIBO Widmer GmbH in enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft begleitet. Daraus entstanden 2 qualitativ hochstehende grossartige Wohnsiedlungen in Zusammenarbeit mit dem Architekten Ivo Vesely und in Phase 2 mit Jüg P.Hauenstein und Hans Diener. Das Magazin Bauen + Wohnen schrieb einen tollen Bericht über dieses Projekt:

  • Bauprojekt Schindellegi

    Generalunternehmung WIBO Widmer GmbH

Bauprojekt Schindellegi

Garten-Architektur

  • Bauprojekt Schindellegi

    Generalunternehmung WIBO Widmer GmbH

In Schindellegi thronen auf 350 Meter über dem Zürichsee die aussenräumlichen Wegführungen, die an ein Bergdorf denken lassen; die Überbauung Seepanorama. Reizvoll sind die bei entsprechender Perspektive in den Himmel mündende Treppe und der Schräglift. Dieser verläuft unterhalb der Treppe, ist also gedeckt, aber nicht ein getunnelt. Auch Jürg P. Hauenstein und Hans Diener waren nicht die ersten auf dem Bauplatz; es bestand bereits ein Gestaltungsplan. Anders als Park Architekten profitieren sie nicht von jungfräulichem Gelände: Das Umfeld nimmt sich wie informelles Bauen mit Edelmaterialien aus – verstärkt noch durch vielfach nachträglich ergänzten Eigenbau. Die Siedlung ist förmlich eingepfercht. Nur die Hügelkuppe ist vorläufig noch frei.

Die Architekten reagieren darauf, indem sie ihren Bau als Gartenarchitektur anlegen. Sie wird geprägt durch mit Naturschiefer verkleideten Mauern, vielfältige Durchblicke, seitliche intime Höfe und ausladende, stark begrünte frontale Terrassen. Mit Ihren klassischen Geländern, deren Staketen um ca. 45 Grad gedreht sind, was sie schlanker erscheinen lässt, machen sie die Fassade tatsächlich zum Gartenzaun, wie die Werk-Redaktion 1964 mutmasste.

Geländeform und Ausnützung bestimmten den trapezförmigen Zuschnitt. Der Gestaltungsplan definierte die zentrale Positionierung der Erschliessung und mithin die Disposition der Wohnungen. Westlich und östlich von Schräglift und Treppe docken die Wohnungen an. Waren ursprünglich je drei geplant, wurden auf Wunsch der Eigentümer auf der Westseite die beiden oberen Geschosse zu einer Wohnung zusammengebunden, sodass es nun insgesamt fünf Appartements sind. Bedurfte es dafür eines Deckendurchstichs für die die vertikale interne Verbindung, so ist die horizontale Raumgliederung durch die weitergehende Trennung von Trag- und Ausbauraster flexibel.

Geländeform und Ausnützung bestimmten den trapezförmigen Zuschnitt. Der Gestaltungsplan definierte die zentrale Positionierung der Erschliessung und mithin die Disposition der Wohnungen. Westlich und östlich von Schräglift und Treppe docken die Wohnungen an. Waren ursprünglich je drei geplant, wurden auf Wunsch der Eigentümer auf der Westseite die beiden oberen Geschosse zu einer Wohnung zusammengebunden, sodass es nun insgesamt fünf Appartements sind. Bedurfte es dafür eines Deckendurchstichs für die die vertikale interne Verbindung, so ist die horizontale Raumgliederung durch die weitergehende Trennung von Trag- und Ausbauraster flexibel.

Damit die unteren Wohnungen nicht im Erdreich versinken, was die Aussicht beeinträchtigt hätte, machten sich die Architekten, das Baureglement der Gemeinde zu Nutze: Dieses bemisst die Gebäudehöhe ab Oberkante der Garage. Um Höhe zu gewinnen, planten Hauenstein und Diner daher die Einstellhalle zweigeschossig und alimentierten sie mit Kellerräumen – um den Verschleiss eines riesigen, ungenutzten Luftraums einzudämmen.

Das Seepanorama Schindellegi markiert exemplarisch die Extreme des Terrassenbaus: In Schindellegi transformieren die Terrassen wie Meliorationen und Kulturbauten den Hang. Es sind stark instrumentierte Grünräume über städtisch proportionierten Häuserschluchten.

 

(Bericht von Rahel Hartmann Schweizer im Werk, Bauen + Wohnen Magazin.)

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